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Toolmanagement 4.0 bietet transparenten Überblick

: Mapal


Bei der Beschaffung und Bereitstellung von Werkzeugen entsteht fertigenden Unternehmen ein hoher Aufwand. Viel Kapazität und Kompetenz wird dabei mit nicht wertschöpfenden Arbeiten gebunden. Dies ist nur einer der Gründe, warum immer mehr Unternehmen ein Toolmanagement einführen. Mapal hat die Anforderungen der fertigenden Unternehmen erkannt und als einer der ersten Werkzeughersteller der Branche das Toolmanagement für Kunden angeboten.

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Mapal hat sein konventionelles Toolmanagement weiterentwickelt und bietet heute das sogenannte Toolmanagement 4.0 an. Hierfür nutzt der Werkzeughersteller die Open-Cloud Plattform der c-Com GmbH.

Mapal hat sein konventionelles Toolmanagement weiterentwickelt und bietet heute...

„Die Gründe, ein Toolmanagement im eigenen Unternehmen einzuführen, sind vielfältig. Ein hoher Aufwand entsteht beispielsweise allein durch den Einkaufsprozess der passenden Werkzeuge. Damit eine Fertigung reibungslos funktionieren kann, müssen die Werkzeuge verlässlich verfügbar sein, gleichzeitig sollten aber die Lagerkosten wiederum möglichst geringgehalten werden. Neuprojekte müssen schnell anlaufen, die benötigten Werkzeuge direkt geliefert werden – und das bei steigendem Kostendruck sowie der stetigen Forderung nach Produktivitätssteigerungen, was voraussetzt, immer die beste Werkzeugtechnologie im Einsatz zu haben. Diesen gegensätzlichen Anforderungen gerecht zu werden, ist komplex und für viele Unternehmen nur mit hohem Aufwand zu realisieren“, erklärt Frank Stäbler, Abteilungsleiter Toolmanagement Services bei Mapal.

Die Geburtsstunde des Toolmanagements

Als Dienstleistung übernimmt Mapal Aufgaben rund um die Werkzeuge, beispielsweise die Lagerverwaltung, die Wiederbeschaffung, Aufbereitung und Ausgabe der Werkzeuge. Erste Projekte starteten Ende der 90er-Jahre. „Beim Toolmanagement ist entscheidend, dass ein gut funktionierendes System modular aufgebaut ist und auf die individuelle Situation des Kunden angepasst werden kann“, verdeutlicht Sebastian Kreller, Teamleiter Toolmanagement bei Mapal.

Deshalb ist das Grundgerüst des Toolmanagements, das Mapal heute anbietet, ein Baukastensystem mit zwölf Leistungspaketen, die gemeinsam mit dem Kunden individuell für dessen Fertigungsstandort zusammengestellt
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Als Dienstleistung übernimmt Mapal Aufgaben rund um die Werkzeuge, beispielsweise die Lagerverwaltung, die Wiederbeschaffung, Aufbereitung und Ausgabe der Werkzeuge.

Als Dienstleistung übernimmt Mapal Aufgaben rund um die Werkzeuge, beispielsweise...

und angepasst werden. Mapal deckt dabei die gesamte Bandbreite ab – von kleinen Projekten mit Konsignationslager bis hin zur vollumfassenden Toolmanagement-Dienstleistung mit Mapal Mitarbeitern, die ständig beim Kunden vor Ort sind.

Neue Möglichkeiten – neue Forderungen

„Durch die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung besteht heute bei fertigenden Unternehmen die Forderung nach höchstmöglicher Transparenz der Daten, bei Betrieben mit mehreren Standorten auch werksübergreifend. Die entsprechenden Informationen zu sammeln, zu digitalisieren und sie nachhaltig zur Verfügung zu stellen, bedeutet allerdings ebenfalls einen nicht unerheblichen Aufwand“, veranschaulicht Stäbler.

Aus diesem Grund hat Mapal sein konventionelles Toolmanagement weiterentwickelt und bietet heute das sogenannte Toolmanagement 4.0 an. Hierfür nutzt der Werkzeughersteller die Open-Cloud Plattform der c-Com GmbH. Mithilfe der SaaS-Lösung (Software as a Service) c-Com werden die Prozesse digitalisiert und transparent dargestellt.

Toolmanagement 4.0 auf Basis von c-Com

Durch die Vernetzung, die das Toolmanagement 4.0 bietet, werden Daten und Informationen allen Beteiligten – Fertigung, Einkauf, Planung, Toolmanager und Lieferanten – durchgängig bereitgestellt. Dadurch wird der Gesamtprozess effizienter gestaltet. „Für den Kunden entsteht auf der Plattform c-Com eine funktions- und konzernübergreifende
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Durch die Vernetzung, die das Toolmanagement 4.0 bietet, werden Daten und Informationen allen Beteiligten – Fertigung, Einkauf, Planung, Toolmanager und Lieferanten – durchgängig bereitgestellt. Dadurch wird der Gesamtprozess effizienter gestaltet.

Durch die Vernetzung, die das Toolmanagement 4.0 bietet, werden Daten und Informationen...

Technologie- und Informationsdatenbank. Redundante Strukturen gehören der Vergangenheit an“, betont Kreller.

„Neben den Vorteilen des klassischen Toolmanagements, wie hundertprozentige Werkzeugverfügbarkeit, Ressourceneinsparung und reduzierte Lagerkosten, erschließen sich für Kunden mit dem Toolmanagement 4.0 damit völlig neue Potenziale“, ergänzt Stäbler. „So besteht zu jeder Zeit beispielsweise die Informationshoheit. Alle Preise und Konditionen der Lieferanten sowie die Verbrauchsdaten sind in Echtzeit auf der Plattform abrufbar. Wo vorher einzelne Listen mit beschränktem Zugriff verwendet wurden, sind die Daten dank des Toolmanagement 4.0 für jeden Berechtigten einsehbar. Sie müssen nicht mehr in verschiedenen Systemen gepflegt werden. Datenbrüche werden vermieden. Nach und nach werden nun die einzelnen Projekte – je nach Vereinbarung mit dem Kunden – auf das Toolmanagement 4.0 umgestellt. Erste Projekte sind bereits erfolgreich im Einsatz.“

Erfolgreicher Praxiseinsatz

Für das Werk eines Automobilherstellers beispielsweise, das eine Kapazität für die Fertigung von 500.000 Motoren im Jahr hat, stellt Mapal im Moment das gesamte Werkzeugmanagement auf die Plattform um. Seit September 2018 wird das bestehende Toolmanagement ausschließlich über die Plattform abgewickelt. So können
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die wichtigsten Kennzahlen auf Werkzeugebene, wie der Verbrauch, der Lagerbestand sowie insgesamt die Cost-per-Part transparent dargestellt und automatisiert ausgelesen werden.

Nachschliffhandling für Wälzfräser



Bei einem weiteren Kunden von Mapal, einem TIER1-Zulieferer der Automobilindustrie, steht im ersten Schritt der Umstellung auf das Toolmanagement 4.0 der Nachschliff im Vordergrund. Bereits seit 2012 betreut Mapal dort das Toolmanagement. Schon damals wurden die Werkzeugkosten um rund 15 Prozent reduziert.

Der Zulieferer hat rund 60 verschiedene Walzfräser von unterschiedlichen Lieferanten bei mehr als 70 Bearbeitungen im Einsatz. Die Logistik rund um den Nachschliff der Walzfräser, die nicht Teil des Toolmanagements war, wurde bisher mit umfangreichen Excel-Dateien geregelt, die ständig zwischen der Logistikabteilung des Unternehmens und dem jeweiligen Lieferanten per E-Mail hin- und hergeschickt wurden. Die Folgen dieses Vorgehens waren ein unnötig hoher oder zu niedriger Lagerbestand, regelmäßige Schwierigkeiten mit den Lieferanten wegen fehlender Werkzeuge und daraus resultierende Produktionsstopps – alles verbunden mit einem hohen administrativen Aufwand, um Missstände zu klären. Zwar haben die Hersteller der Walzfräser in einer Datenbank die Anzahl der Nachschliffe jedes einzelnen Werkzeugs hinterlegt, allerdings standen diese Daten dem Kunden nicht zur Verfügung.

Im Rahmen
der Umstellung auf das Toolmanagement 4.0 hat Mapal auch diesen Part übernommen. Dazu wurden diese Werkzeuge über DMC (Data-Matrix-Code) personalisiert und die Daten in der Cloud zusammengeführt. Heute ist so zu jeder Zeit der aktuelle Bestand, der Status, wie oft die Werkzeuge bereits nachgeschliffen sind und die verbleibende Einsatzzeit, einsehbar. Insgesamt wurden so bereits nach kurzer Zeit die Werkzeugkosten für die Wälzfräser um 20 Prozent gesenkt. Einzig geschuldet dem transparenten Überblick.

Mapal hat sein konventionelles Toolmanagement weiterentwickelt und bietet heute das sogenannte Toolmanagement 4.0 an. Hierfür nutzt der Werkzeughersteller die Open-Cloud Plattform der c-Com GmbH.
Als Dienstleistung übernimmt Mapal Aufgaben rund um die Werkzeuge, beispielsweise die Lagerverwaltung, die Wiederbeschaffung, Aufbereitung und Ausgabe der Werkzeuge.
Durch die Vernetzung, die das Toolmanagement 4.0 bietet, werden Daten und Informationen allen Beteiligten – Fertigung, Einkauf, Planung, Toolmanager und Lieferanten – durchgängig bereitgestellt. Dadurch wird der Gesamtprozess effizienter gestaltet.


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