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Smarte Spannmittel und Greifsysteme

: Schunk


„Smart beladen, smart bearbeiten, smart vernetzen – diese drei Schlüsselthemen werden die industrielle Fertigung in den kommenden fünf Jahren prägen“, unterstreicht Henrik A. Schunk mit Blick auf die EMO 2019. „Das Kernziel ist eine intelligente Simplifizierung der industriellen Produktion.“

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Mit dem smarten iTENDO wird eine Echtzeitprozessüberwachung und -regelung unmittelbar am Werkzeug möglich. Die Geometrie- und Leistungsdaten der Werkzeughalter bleiben auch mit Sensorik unverändert.

Mit dem smarten iTENDO wird eine Echtzeitprozessüberwachung und -regelung unmittelbar...

Standen bislang die Prozessstabilität und Wirtschaftlichkeit der einzelnen Operationen im Vordergrund, werden moderne Applikationen nach Einschätzung der Experten bei Schunk zusätzlich eine Flexibilisierung der Prozesskette ermöglichen und detaillierte Prozessdaten bereitstellen. „Unsere Spannmittel und Greifsysteme werden in der Lage sein, den Produktionsprozess detailliert in Echtzeit zu überwachen und autonom entsprechende Reaktionen auszuführen“, so der geschäftsführende Gesellschafter.

Der sensorische Präzisionswerkzeughalter iTENDO, der ab Herbst für Pilotanwendungen verfügbar ist, erlaubt eine lückenlose Zustandsbeobachtung und Dokumentation der Prozessstabilität, eine mannlose Grenzwertüberwachung, Werkzeugbrucherkennung sowie eine echtzeitfähige Regelung von Drehzahl und Vorschub. Wird der Schnitt instabil, greift die integrierte Intelligenz in Echtzeit und ohne Zutun des Bedieners unmittelbar ein: Je nach Situation wird der Prozess gestoppt, auf zuvor definierte Basisparameter reduziert oder so lange adaptiert, bis der Schnitt wieder in einen stabilen Bereich überführt ist. Digitale Zwillinge der Werkzeughalterbaureihen TENDO, TRIBOS und SINO auf Basis der DIN 4000 werden darüber hinaus eine Durchgängigkeit der Daten innerhalb der gesamten CAD/CAM-Prozesskette gewährleisten. Sie bieten damit ideale Voraussetzungen für Simulationen, Kollisionsbetrachtungen sowie für das Shopfloor-Management.

Automatisierte Maschinenbeladung

Im Bereich der VERO-S Nullpunktspanntechnik stellt Schunk erstmals ein sensorisches Nullpunktspannmodul vor, das eine permanente Überwachung der Einzugskraft und Spannschieberposition sowie der Werkstück- beziehungsweise Palettenanwesenheit ermöglicht. Zudem werden neue VERO-S Spezialkomponenten
für die Luftfahrt, den 3D-Druck und die Werkstückdirektspannung präsentiert. Neben diesen Highlights zeigt Schunk als besonderen Schwerpunkt ausgefeilte Konzepte zur automatisierten Maschinenbeladung – von einfach und kostenattraktiv zu realisierenden Lean-Automation-Lösungen und Anwendungen mit Leichtbaurobotern über komfortable Palettierlösungen für die flexible Kleinserienproduktion bis hin zu ergonomieentlastenden, kollaborativen Lösungen mit dem Großhubgreifer Co-act EGL-C, der im unmittelbaren Zusammenspiel mit dem Menschen ein Teilehandling im Formschluss mit bis zu 8,0 kg schweren Werkstücken ermöglicht.

Halle 3, Stand D30

Mit dem smarten iTENDO wird eine Echtzeitprozessüberwachung und -regelung unmittelbar am Werkzeug möglich. Die Geometrie- und Leistungsdaten der Werkzeughalter bleiben auch mit Sensorik unverändert.
Der speziell abgestimmte End-of-Arm-Baukasten für die Leichtbauroboter von Universal Robots ermöglicht eine einfache und kostengünstige Maschinenbeladung.



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Bericht in folgenden Kategorien:
Nullpunktspannsysteme, Werkzeughalter, EMO

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
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Im Gespräch

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Walter fehlte diesmal auf der Ausstellerliste der EMO. Otto Lang, Markt Manager Walter Austria verrät, welchen Anforderungen sich der Werkzeugspezialist aktuell stellen muss und welche Rolle Themen wie Digitalisierung bzw. neue Werkstoffe bei Walter spielen.
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