Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Schruppen und Schlichten von Miniaturbauteilen

: Iscar


Mit dem HELI 3 MILL hat Iscar ein flexibel einsetzbares Werkzeug für die Bearbeitung von Miniaturbauteilen im Programm. Der kleine 90-Grad-Schaftfräser zum Schruppen und Schlichten mit hohen Vorschubraten lässt sich mit unterschiedlichen Wendeschneidplatten bestücken und kann bei zahlreichen Anwendungen eine kostensparende Alternative zu Werkzeugen aus Vollhartmetall sein – speziell, wenn geringe Schnitttiefen beim Fräsen ausreichen, etwa bei der Produktion nach dem Near Net Shape (NNS) Verfahren.

/xtredimg/2021/Fertigungstechnik/Ausgabe320/23033/web/21-01-11_ISCAR_FRAESEN_PI_90-Grad-Schaftfraser_HELI_3_MILL_jp.jpg
Der kleine 90-Grad-Schaftfräser HELI 3 MILL ist dank hochpositivem Spanwinkel extrem weichschneidend und sorgt für ein hohes Zeitspanvolumen. Bild: Iscar

Der kleine 90-Grad-Schaftfräser HELI 3 MILL ist dank hochpositivem Spanwinkel...

Der 90-Grad-Schaftfräser, der in seiner kleinsten Variante mit einer nur fünf Millimeter großen Wendeschneidplatte bestückt wird, ist ein flexibel einsetzbares Werkzeug zur wirtschaftlichen Bearbeitung kompakter Bauteile, kleiner Kavitäten und Taschen mit hohen Vorschubraten. Die maximale Schnitttiefe des HELI 3 MILL liegt bei 3,5 Millimetern. Das ermöglicht dem Anwender ein hohes Zeitspanvolumen und damit große Produktivität. Dank seiner geringen Leistungsaufnahme kann der Schaftfräser auf Maschinen mit wenig Antriebsleistung oder auch mit angetriebenen Werkzeugen eigesetzt werden. Der HELI 3 MILL ist im Durchmesserbereich von zehn bis 16 Millimetern eine produktive Alternative zu Vollhartmetallfräsern.

Iscar hat ihn zum Schruppen und Schlichten aller gängigen ISO-P-, ISO-K-, ISO-M- und ISO-S-Werkstoffe konzipiert. Der HELI 3 MILL erlaubt Schulter-, Taschen- und Nutenfräsen und minimiert Absätze beim mehrfachen Werkstückeintritt an hohen Schultern. Für ein gleichbleibend gutes Schnittergebnis während der Bearbeitung führt die Kühlmittelzufuhr direkt auf die Schneidkante. Der solide Kerndurchmesser des Werkzeugs macht alle Prozesse sicher und stabil.

Anwender können den HELI 3 MILL mit zwei Arten von Wendeschneidplatten (WSP) mit Schneidenlängen von fünf, sieben, zehn, 15 und 19 Millimetern rüsten. Die einseitigen Trigon-WSP mit drei helikalen Schneiden sind aus SUMOTEC-Schneidstoffen gefertigt
und verfügen über einen positiven Spanwinkel. Nebenschneiden, auch Wiper genannt, sorgen für noch bessere Oberflächengüten. Zum Vorschlichten, Schlichten sowie zur Bearbeitung von hochhitzebeständigen Legierungen können Anwender auch umfanggeschliffene WSP einsetzen. Diese reduzieren die Schnittkräfte und sorgen für einen noch weicheren Schnitt.

Einsatzgebiete:

• Schruppen und Schlichten aller gängigen Werkstoffe
• Kleinteilbearbeitung
• Schulterfräsen
• Taschenfräsen
• Nutenfräsen

Merkmale und Vorteile:

• Weichschneidend
• Hohes Zeitspanvolumen
• Präzise
• Stabiler Werkzeug-Kerndurchmesser
• Innere Kühlmittelzufuhr direkt auf die Schneidkante
• Durchmesser: 10 bis 16 Millimeter
• Maximale Schnitttiefe: 3,5 Millimeter
• Wirtschaftliche Alternative zu VHM-Werkzeug




Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Schaftfräser, Schruppfräser, Schlichtfräser

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2019 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2020/Fertigungstechnik/Ausgabe307/22534/web/C4941F24-B6F2-43CE-A3F0-CFB2EE0A074B.jpgEffizientes Kühlkonzept
Dixi Polytool bringt mit dem Dixi Cool+ ein neues Kühlkonzept für seine Hochleistungs-Mikrofräser auf den Markt. Was hinter diesem neuen System steckt, erläutert uns Markus Doppler, Geschäftsführer von Dixi Polytool Austria GmbH.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren