Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Renishaw weitet Präsenz in der Europäischen Union (EU) aus

: Renishaw


Liefersicherheit, noch mehr Kundennähe, vereinfachte Transaktionen – dies sind die wichtigsten Ergebnisse aus den Bestrebungen der letzten Jahre. Damit ist Renishaw startklar für die Zeit nach dem Brexit – mit oder ohne „Deal“. EU-Kunden werden von vereinfachten Transaktionen und termingerechten Warenlieferungen aus der EU profitieren.

/xtredimg/2020/Fertigungstechnik/Ausgabe316/22987/web/(links)_Rainer_Lotz_(rechts)_William_Lee.jpg
V.l.n.r.: Rainer Lotz, Präsident der EMEA-Region von Renishaw, und William Lee, Chief Executive bei Renishaw.

V.l.n.r.: Rainer Lotz, Präsident der EMEA-Region von Renishaw, und William...

Der Renishaw-Konzern verfügt weltweit über 79 Standorte in 37 Ländern und über 4.400 Mitarbeiter. Fertigungsstandorte befinden sich in dem Vereinigten Königreich, Irland, Deutschland, USA und Indien. Renishaw erwirtschaftet zurzeit 95 % des Gesamtumsatzes außerhalb des Vereinigten Königreichs und verfügt über ein signifikantes Maß an Know-how und Erfahrung aus mehr als 45 Jahren Aufbau eines weltweit erfolgreichen Geschäftsmodells.

Kurz nach dem Referendum über die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreiches in der EU am 23. Juni 2016 untersuchte Renishaw alle möglichen Auswirkungen auf unseren Betrieb, einschließlich Fertigung, Logistik und Lieferkette. Der Vorstand berief ein interdisziplinäres Brexit-Team, um alle Risiken und Chancen zu bewerten, die mit dem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU – mit oder ohne „Deal“ – zusammenhängen.

„Der Renishaw-Konzern ist mit den Anforderungen des internationalen Handels und der dazugehörigen Distribution sehr vertraut“, sagt Willam Lee, Chief Executive bei Renishaw. „Mit den ausgezeichneten Fähigkeiten und der Expertise unserer Mitarbeiter im weltweiten Netzwerk sind wir in der Lage, auch die Herausforderungen zu meistern, die der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union mit sich bringt.“

„Um die möglichen Auswirkungen des Brexits abzumildern, haben wir uns darauf konzentriert, sicherzustellen, dass unsere Kunden innerhalb der EU von unseren lokalen Niederlassungen optimal unterstützt werden. Alle Transaktionen, einschließlich Warenlieferungen, sollen so einfach wie möglich sein“, erklärt
Rainer Lotz, Präsident der EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa) von Renishaw. „Dazu gehört zum Beispiel die Umwandlung von Vertriebsbüros (Agenturen) in eigenständige Niederlassungen und eine größere Einheitlichkeit unserer EU-Prozesse. Damit sind wir für jedes Brexit-Szenario gut vorbereitet.“

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

• Neue und erweiterte Logistikzentren in Irland und Deutschland
• Erhöhung der Lagerbestände in der gesamten EU-Region
• Stärkung der lokalen Vertretungen durch Umwandlung in eigenständige Niederlassungen
• Transaktionen und Warenlieferungen über lokale Niederlassungen statt über UK (Vereinigtes Königreich)
• Harmonisierung des Preismodells innerhalb der EU mit dem EURO als Ankerwährung

Was es für EU-Kunden bedeutet:

• Es wird weiterhin nicht zu Lieferverzügen oder Beeinträchtigungen der üblichen Warenlieferungen oder der Dienstleistungen kommen.
• Kunden bestellen bei ihrer lokalen Niederlassung zu denselben Preisen (EUR) wie in allen EU-Niederlassungen und erhalten die Waren direkt von ihrer Niederlassung oder innerhalb der EU.



Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Branche aktuell

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2019 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2020/Fertigungstechnik/Ausgabe307/22534/web/C4941F24-B6F2-43CE-A3F0-CFB2EE0A074B.jpgEffizientes Kühlkonzept
Dixi Polytool bringt mit dem Dixi Cool+ ein neues Kühlkonzept für seine Hochleistungs-Mikrofräser auf den Markt. Was hinter diesem neuen System steckt, erläutert uns Markus Doppler, Geschäftsführer von Dixi Polytool Austria GmbH.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren