Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Perfekt aufgestellt für die Zukunft

Modern, technikorientiert und mit Blick in die Zukunft – so präsentiert sich die Georg Nemeth Werkzeugmaschinen GmbH an ihrem neuen Unternehmenssitz in Oberwaltersdorf. Die offizielle Einweihung des vor kurzem erst fertig gestellten Firmengebäudes findet zwar erst nach den Sommermonaten statt, aber so viel können wir vorab bereits verraten: Ein bestens ausgestattetes Vorführzentrum steht in der Werkstraße 11 ebenfalls zur Verfügung. Von Sandra Winter, x-technik

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe280/19043/web/Firmengebaude.jpg
Modern, technikorientiert und mit Blick in die Zukunft: So präsentiert sich die Georg Nemeth Werkzeugmaschinen GmbH an ihrem neuen Unternehmenssitz in Oberwaltersdorf.

Modern, technikorientiert und mit Blick in die Zukunft: So präsentiert sich...

Georg Nemeth weiß gute Gelegenheiten für sich zu nutzen. Das war schon immer so – damals als er mit einem Laptop, einem alten Auto sowie relativ geringen monatlichen Fixkosten als beruhigendem Background voller Zuversicht in die Selbständigkeit startete genauso wie heute, wo ein eigenes Firmengebäude den Erfolg der letzten dreizehn Jahre widerspiegelt. „Ich bin aus Oberwaltersdorf und als ich hörte, dass hier ein neues Industriegebiet entsteht, entschloss ich mich kurzerhand dazu, eigene Büro- und Lagerräumlichkeiten zu schaffen“, kommentiert der Gründer bzw. Geschäftsführer der Georg Nemeth Werkzeugmaschinen GmbH den kürzlich vollzogenen Umzug aus insgesamt vier kleineren in der Guntramsdorfer Industriestraße gelegenen Mietobjekten in eigene Gemächer.

Der neue Firmensitz punktet mit einem einladenden Ambiente und mit einem gut bestückten Vorführzentrum. In diesem sind derzeit drei Maschinen – eine Sodick AG60L Senkerodiermaschine mit einer Erowa Robot Compact ERC 80 Automationslösung, eine Sodick ALC600G Drahterodiermaschine sowie eine River 600 CNC-Startlocherodiermaschine stationiert. „Wenn Kunden mit speziellen Anforderungen auf uns zukommen, können wir nun noch spontaner und gezielter mit einer passenden technologischen Antwort reagieren“, streicht Georg Nemeth einen großen Vorteil eines u. a. für Test- und Schulungszwecke installierten Maschinenparks heraus. Einen weiteren Nutzen fügt René Jockl-Mokricky, Vertriebsingenieur bei der Georg Nemeth Werkzeugmaschinen GmbH ergänzend hinzu: „Unsere Kunden wollen etwas sehen. Das ist wie beim Autokauf, man will einmal Probefahren und selbst ausprobieren wie sich das im Prospekt Versprochene im Live-Betrieb anfühlt, bevor man tatsächlich in ein neues Modell investiert“, beschreibt er.

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe280/19043/web/Vorfuhrraum2.jpg
Ein Vorführzentrum steht in der Werkstraße 11 in Oberwaltersdorf ebenfalls zur Verfügung. In diesem sind derzeit drei Maschinen stationiert, die auch für Test- und Schulungszwecke genutzt werden.

Ein Vorführzentrum steht in der Werkstraße 11 in Oberwaltersdorf ebenfalls...

Technikorientiertheit als Erfolgsrezept

Mittlerweile sind es zwischen 25 und 30 Maschinen pro Jahr, die über Georg Nemeth und sein insgesamt zwölf Mitarbeiter starkes Team ihren Weg zu den Kunden finden. Eine Dimension, von der der gebürtige Wiener bei der Firmengründung im Jahre 2006 nicht einmal zu träumen wagte. „Ursprünglich wollte ich mit der beruflichen Selbständigkeit nur mein finanzielles Überleben bzw. eventuell das eines zweiten Servicetechnikers sichern, aber ich hätte nie gedacht, dass mein Unternehmen einmal so groß werden würde. Hätte mir damals jemand mehr als zehn Mitarbeiter und ein eigenes Firmengebäude prophezeit, hätte ich ihn wohl für verrückt erklärt“, zeigt sich Georg Nemeth sichtlich stolz auf das Erreichte. „Eigentlich muss ich jetzt auf Holz klopfen, damit uns das Glück weiterhin wohlgesonnen bleibt, aber rückblickend betrachtet war es wirklich so: Alles, was wir angefasst haben, ist immer sehr gut aufgegangen. Somit haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt und zählen insbesondere beim Erodieren inzwischen sogar zu den großen Playern am österreichischen Markt“, erklärt der gelernte Werkzeugmacher, der ein „goldenes Händchen“ bewies, als er die Vertretung von Sodick Maschinen übernahm.

Sodick ist der weltweit größte Hersteller von Erodiermaschinen. Ein japanisches Unternehmen, das vor allem mit folgender Besonderheit auf sich aufmerksam macht – mit einem klaren Bekenntnis zu hochpräziser Lineartechnik. „Linearmotorbetriebene Senk- und Drahterodiermaschinen arbeiten selbst nach fünfzehn Jahren noch genauso präzise wie am ersten Tag. Das ist neben der Verschleißfreiheit mit ein Grund, warum sich auch gebrauchte Sodick-Maschinen einer extremen Beliebtheit erfreuen“, weiß René Jockl-Mokricky aus eigener Erfahrung. Denn bei der Georg Nemeth Werkzeugmaschinen GmbH wird auch mit „Second-Hand-Modellen“
/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe280/19043/web/Georg_Nemeth_Bild2.jpg
„Hätte mir in den Anfängen meiner Selbständigkeit jemand mehr als zehn Mitarbeiter und ein eigenes Firmengebäude prophezeit, hätte ich ihn wohl für verrückt erklärt“, zeigt sich Georg Nemeth sichtlich stolz auf das Erreichte.

„Hätte mir in den Anfängen meiner Selbständigkeit jemand mehr als zehn...

gehandelt. Als Bestseller unter den über ihn und seine Kollegen verfügbaren Maschinen nennt der Vertriebsingenieur die ALC600G, eine wie er es ausdrückt „nicht nur preislich äußerst attraktive Premium-Drahterodiermaschine, mit der er keinen Vergleichstest scheut.“

Gelebte Kundennähe

Etwas Besonders haben Georg Nemeth und sein Team aber nicht nur bei Sodick-Maschinen, sondern auch in vielerlei anderer Hinsicht zu bieten: Das beginnt bei zwei weiteren Standbeinen, auf denen das kontinuierliche Umsatzplus der letzten dreizehn Jahre basiert – den Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen des deutschen Herstellers Röders, der HSC-Fräsen und Koordinatenschleifen höchst erfolgreich in einer Maschine kombiniert und dem Verkauf von Zubehör, wobei hier der Erodierdraht als wichtigster „Kassenschlager“ zu nennen ist – und reicht hin bis zu für ein kleines Handelsunternehmen eher unüblichen Services. „Wir leisten uns jetzt schon vier Servicetechniker, wobei ein fünfter voraussichtlich noch in diesem Jahr hinzukommen wird, weil wir im Falle eines Problemfalles schnell vor Ort bei unseren Kunden sein wollen. Wir kümmern uns auch um Inbetriebnahmen, maßgeschneiderte Technologieanpassungen sowie um Einschulungen in die Maschinenbedienung und können dies alles jetzt sogar noch besser tun, weil wir im Erdgeschoß unseres neuen Firmengebäudes ein 120 m² großes Vorführzentrum integriert haben“, spannt Georg Nemeth abschließend den Bogen zu einer für Ende September/Anfang Oktober geplanten Einweihungsfeier, bei der er auf möglichst viele Gäste hofft. Genauso wie die Tatsache, dass jeder Kunde der nunmehr Oberwaltersdorfer die Handynummer seines Servicetechnikers des Vertrauens erhält, sei nämlich auch so ein Event ein gutes Beispiel für
gelebte Kundennähe, wie er schmunzelnd hinzufügt.

Modern, technikorientiert und mit Blick in die Zukunft: So präsentiert sich die Georg Nemeth Werkzeugmaschinen GmbH an ihrem neuen Unternehmenssitz in Oberwaltersdorf.
Ein Vorführzentrum steht in der Werkstraße 11 in Oberwaltersdorf ebenfalls zur Verfügung. In diesem sind derzeit drei Maschinen stationiert, die auch für Test- und Schulungszwecke genutzt werden.
„Hätte mir in den Anfängen meiner Selbständigkeit jemand mehr als zehn Mitarbeiter und ein eigenes Firmengebäude prophezeit, hätte ich ihn wohl für verrückt erklärt“, zeigt sich Georg Nemeth sichtlich stolz auf das Erreichte.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
HSC-Fräsmaschinen, Senkerodiermaschinen, Branche aktuell

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18292/web/Bild_1.jpgQualität unter Kontrolle
Seit Anfang April gibt es einen „neuen“ Mann an der Spitze von Hexagon Österreich. Im weitesten Sinne könnte man in diesem Fall sogar von einer Rückkehr sprechen, zumal Thomas Szirtes vor ziemlich genau zehn Jahren bereits einmal für die Hexagon-Gruppe tätig war – als Regionalvertriebsleiter bei der m&h Inprocess Messtechnik GmbH nämlich. Nun hat er in seiner ersten Geschäftsführer-Position „einiges“ vor: So will er beispielsweise gemeinsam mit seinem Team vermehrt dazu übergehen, ganze Prozesse zu automatisieren, um die Lücke zwischen Produktion und Qualitätssicherung zu schließen. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren