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METAV 2002: Weltgrößter Inlandsmarkt im Visier


1.100 Unternehmen aus 23 Ländern stellen aus METAV 2002: Weltgrößter Inlandsmarkt im Visier - 1.100 Unternehmen aus 23 Ländern stellen aus

Die METAV, die internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung, findet vom 4.

2526
bis 8. Juni 2002 in Düsseldorf
statt. Bei ihrer 12. Veranstaltung zeigt sich die METAV als größte deutsche
Universalmesse der Metallbearbeitung in hervorragender Verfassung. Mit einer
Nettostandfläche von 72.000 m² sind 4 Monate vor der Laufzeit 9 Hallen
der Düsseldorfer
Messe belegt (METAV 2000: 75.000 m²).


Im Angebot der METAV spiegelt sich das vollständige
Spektrum der Metallbearbeitung in seiner Zielrichtung auf den deutschen
Inlandsmarkt. Deshalb war vom Start der Messe im Jahr 1980 auch die Handels- und
Vertriebsstufe einbezogen, um marktrelevante Produkte und Problemlösungen zu präsentieren.


Die wichtigsten Schwerpunkte sind
Werkzeugmaschinen und Präzisionswerkzeuge, die zusammen rund 80% der Exponate
ausmachen. Größte Einzelbereiche auf der diesjährigen METAV stellen
Bearbeitungszentren und Fräsmaschinen sowie Präzisionswerkzeuge und Spannzeuge
dar. Mit 23.000 m² Standfläche werden mehr als 2 Messehallen allein von
Bearbeitungszentren beansprucht, ebenso verhält es sich bei dem Bereich
Werkzeuge
mit einem Bedarf von 15.000 m²



METAV – das aktuelle Angebot für den
deutschen Markt



Der deutsche Markt für Werkzeugmaschinen hat
sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und hat im Jahr 2001 mit dem
bislang weltweit größten Markt der USA gleich gezogen. Mit 7,8 Mrd. € wurde
ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 11% realisiert. Für diese dynamische
Marktentwicklung spielten in letzter Zeit die
Einfuhren von Werkzeugmaschinen
eine große Rolle.


Im Zeitraum 1999/2001 sind die deutschen
Werkzeugmaschinenimporte deutlich gestiegen. Die Zuwachsrate erreichte 1999 +6%
und 2000 +9%. Grund für diesen expansiven Trend ist die dynamische
Werkzeugmaschinennachfrage in Deutschland. Der Inlandsverbrauch (Produktion ./.
Export + Import) weist 2001 das gleiche Wachstum auf wie die Einfuhren.


Somit haben die ausländischen Anbieter im
gleichen Maße wie die heimischen Werkzeugmaschinenproduzenten an der
Entwicklung des deutschen Marktes partizipiert. Der Anteil der Importe am
Inlandsverbrauch lag im vorigen Jahr bei ca. 45%. In dieser Importquote spiegelt
sich aber nicht nur die hohe Wettbewerbsintensität auf dem deutschen Markt
wider, sondern auch die Zunahme internationaler Lieferverflechtungen und das in
den
letzten Jahren verstärkt praktizierte Outsourcing.


Die METAV ist für ausländische Anbieter eine
wichtige Messe für ihre Aktivitäten im deutschen Markt. Wie die
Ausstellerbefragung während der EMO Hannover 2001 ermittelte, lag die METAV
unter
den europäischen Ausstellerpräferenzen an dritter Stelle (nach der EMO
in Hannover und Mailand).


face="Verdana" size="2">Von den Direktausstellern, die mit einem
eigenen Messestand auftreten, werden Exponate aus 20 Herkunftsländern
vorgestellt. Hier liegt der Auslandsanteil bei 15%. Bei den Handels- und
Vertriebsunternehmen
dominieren die Angebote ausländischer Hersteller mit über
70%, so dass insgesamt rund ein Drittel aller METAV-Exponate aus dem Ausland
stammen.


Mit den größten Kontingenten an Ausstellern
sind auf der METAV 2002 vertreten die Schweiz, Italien, Spanien und Österreich.
Direktaussteller aus Übersee kommen aus Brasilien, Japan, Taiwan und
der
Republik Korea.



METAV 2002: Hier zeigt sich, wer was kann


size="2">Wer im deutschen Markt mit innovativen
Produkten präsent sein will, dem internationalen Wettbewerb Paroli bietet,
kommt als Austeller an der METAV Düsseldorf nicht vorbei. Denn hier zeigt sich,
wer im Markt Akzeptanz findet. Aber auch von den Fachbesuchern zeigt sich auf
der METAV, wer was kann! Die Messe ist zunehmend zur Chefsache geworden. Die maßgeblichen
Investitionsentscheider stellen heute das Gros
der METAV-Besucher. Damit gerät
der früher zur Qualitätseinstufung für den Fachmessebereich herangezogene
Faktor "Anzahl Besucher je Quadratmeter Nettostandfläche" allmählich
ins Abseits. Vielmehr entscheidend ist die Zufriedenheit der Aussteller mit der
Qualität der Fachbesucher: Hier treffen sich die Ambitionen der
METAV-Veranstalter mit denen der Aussteller
in hohem Maße.


Die bekannte Fußballregel: Wer abseits steht,
kann keine Tore schießen, gilt analog für die METAV 2002. Wer in der
Produktion und Fertigungstechnik wissen will, wo es lang geht, kommt an der
METAV nicht vorbei.



Trendbarometer zur METAV 2002:

Maschinen, die sich für den Anwender
langfristig auszahlen, liegen vorn



Für die Anwender von Werkzeugmaschinen und
Fertigungssystemen liegt es klar auf der Hand: Eine Investition muss sich
auszahlen. Wer jedoch nur eine kurze Amortisationszeit im Blick hat, zahlt häufig
trotzdem mehr als derjenige, der seine Investition auf Dauer plant. Wo aber
liegen die Trends zur METAV 2002, die nachhaltige Einspareffekte für den
Anwender garantieren und
von denen ausgehend er eine Maschine für die eigenen
betrieblichen Gegebenheiten planen kann? Hier die Top 5 unter den Themen, die
Anbieter und Betreiber auf der diesjährigen METAV und noch lange darüber
hinaus beschäftigen werden.


Einer der wichtigsten Aspekte ist die schnelle
Umrüstbarkeit der Maschine, um langfristig für eine flexible Fertigung zu
sorgen. Dies trifft nicht nur auf Sonder- und Einzelfertiger zu, sondern gerade
auch auf Serienfertiger, beispielsweise aus der Automobil- und deren
Zulieferindustrie. Schließlich garantiert eine schnelle Umrüstbarkeit die
optimale Maschinenausnutzung in der An- und Auslaufphase von Projekten und hält
dadurch die vor- und nachgeordneten Kosten der Umstellung gering.


Topthema Nr. 2 ist mit steigender Tendenz die
Trockenbearbeitung bzw. Minimalmengenschmierung (MMS). Aus Sicht vieler Anwender
sollte die Entwicklung in dieser Richtung weiter vorangetrieben werden. Diese
Variante wird nicht nur aufgrund der Umweltproblematik immer aktueller, sondern
gerade auch durch die Möglichkeit, nachhaltige Einsparpotenziale zu erzielen.
Betreiber, die bereits auf Trockenbearbeitung bzw. MMS umgestellt haben – und
sei es auch nur in Teilbereichen – berichten immer häufiger von gesteigerten
Drehzahlen und damit höherer Teileausbringung. Diese Erfahrung machte man auch
beim Technologienetz Trockenbearbeitung (www.trockenbearbeitung">http://www.trockenbearbeitung.de/">www.trockenbearbeitung.de),
einem vom BMBF geförderten Zusammenschluss von Hochschulinstituten und Verbänden,
die bei der Umstellung behilflich sind. Das Technologienetz, das auch auf der
METAV 2002 mit einem Stand vertreten sein wird, bietet interessierten Anwendern
kostenfreie Stichversuche am eigenen Bauteil und bezieht bestehende wie neue
Fertigungsanlagen des Anwenders mit ein.


Ein weiterer Aspekt mit hoher Gewichtung durch
die Automobilindustrie und deren Zulieferer ist die Auswahlfreiheit bei
Maschinensteuerungen. Viele Anwender bevorzugen einen einzigen
Steuerungshersteller, um Nachteile bei der Mehrmaschinenbedienung zu vermeiden
und hinsichtlich Datenaustausch flexibel zu bleiben. Zwar lassen sich
gegebenenfalls beim Einkauf Kosten sparen, wenn unterschiedliche Steuerungen im
Werk eingesetzt werden, dem entgegen steht jedoch ein erhöhter Schulungsaufwand
und Probleme bei Umstellungen in der Fertigung. Langfristig günstiger für den
Anwender ist demnach die Ausrichtung der Steuerung am eigenen Bedarf.


Schwer im Kommen – wenn nicht gar auf der Überholspur
– ist das Thema Standardisierung bei der Installationstechnik. Auch wenn sich
hier noch nicht alle Anwender eine Meinung gebildet haben, so sieht die Mehrheit
doch längerfristig Kosten- und Schnittstellenvorteile, die nicht ungenutzt
bleiben dürfen. Sogar in Japan hat man sich dieses Themas bereits angenommen.
Unter dem Stichwort DESINA (www.desina">http://www.desina.de/">www.desina.de)
verbirgt sich die 'Dezentralisierte und Standardisierte Installationstechnik
für Werkzeugmaschinen', ebenfalls mit einem eigenen Stand auf der METAV 2002
vertreten. Die in der Pilotphase realisierten Maschinenkonzepte waren bereits
zahlreich
auf der vergangenen EMO zu sehen, Tendenz steigend. Während sich für
den Maschinenhersteller die Variantenvielfalt sowie der Installationsaufwand an
der Maschine reduziert, bilden sich die Vorteile für den Anwender insbesondere
auf der Kostenseite und der besseren Verfügbarkeit und Austauschbarkeit der
Komponenten ab. Es gilt: Je mehr Maschinen mit DESINA ausgerüstet
werden, desto
größer die Kostenvorteile für die beteiligte Industrie.


Last but not least geht der Trend weg vom
reinen Bearbeitungstempo hin zum Zerspanvolumen. Das "High Performance
Cutting" löst bei neuen Werkzeugmaschinen immer mehr das "High Speed
Cutting" ab. Es werden höhere Schnitttiefen bzw. Vorschübe bei größeren
Zerspankräften realisiert, aber auch Nebenzeiten und Rüstvorgänge
weiter
optimiert. Wichtig für den Anwender ist hier eine ausgewogene
Kombination, die
neben
Fertigungsgeschwindigkeit und Stückzahl auch die erforderliche
Prozessstabilität
und Bearbeitungsqualität garantiert. Entscheidend sind
letztlich
die Stückkosten, die sich unter anderem zusammensetzen aus
Bearbeitungszeit
und Werkzeugverbrauch.



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