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Kürzere Taktzeiten als zentrales Ziel

: Walter


Insbesondere für die hohen Anforderungen im Automotive-Bereich stellt die Walter AG neue Aufbohrwerkzeuge mit tangential angeordneten Wendeschneidplatten vor. Die üblicherweise hohen Vorschübe tangentialer Systeme werden damit vom Fräsen ins Bohren übertragen. Im Gegensatz zu radialen kommen tangentiale Werkzeuge ohne große Spanräume aus.

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Walter Sonderwerkzeuge zum Aufbohren.

Walter Sonderwerkzeuge zum Aufbohren.

Den dadurch sehr stabilen Werkzeugkern kombiniert Walter mit einer eigenen Wendeschneidplatten-Geometrie – und verbessert so nicht nur die Oberflächenqualität: Ein zweiter Freiwinkel reduziert die bei tangentialen Werkzeugen sonst hohen, effektiven Freiwinkel und verringert die „Ratterneigung“. Die Wendeschneidplatte mit rechteckiger Grundform kann in beliebigen Winkeln eingebaut werden. Bei 72° und 90° wirkt zusätzlich eine Planfase (Wiper). Diese führt und beruhigt das Werkzeug zusätzlich. Aufbohrverhältnisse von 4×Dc sind damit erreichbar. Auch kleine Durchmesser (ab 24 mm) können mit 3 Zähnen (z3) bearbeitet werden.

Das Ziel, das Schruppen und Schlichten in einer einzigen Schrupp-/Schlicht-Bearbeitung zusammenzufassen, wird durch die tangentialen Aufbohrwerkzeuge in vielen Fällen erreicht. Mehrstufigkeit und hohe Vorschübe verkürzen dabei die Bearbeitungszeit. Als weitere Argumente für das Konzept führt Walter hohe Präzision dank Stabilität und die Wirtschaftlichkeit der Wendeschneidplatten mit 4 plus 4 Schneiden ins Feld. Ein breites Plattensortiment macht die Sonderwerkzeuge vor allem für Anwender interessant, die Bauteile aus Guss, Chrom-Nickel-Werkstoffen oder aus Stahl und Aluminium wie zum Beispiel Turbinen- oder Getriebegehäuse, Zahnräder, Zylinderbohrungen und Achsschenkel herstellen. Insbesondere dann, wenn sie große Aufmaße von 2 bis 7 mm bearbeiten wollen.




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