Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Höherer Auftragseingang, Umsatz und Gewinn bei weiterhin solider Bilanz

: Starrag Group


Auftragseingang plus 5 % auf 364 Mio. CHF – Umsatzsteigerung um 8% auf 384 Mio. CHF, EBIT plus 14 % auf 22 Mio. CHF – Anstieg der operativen Marge auf 5.7 % – Eigenkapitalrendite 7.3 %, Zunahme des Reingewinns um 26 % auf 14 Mio. CHF – Gewinn je Aktie CHF 4.00, Solide Bilanz mit Eigenkapitalquote von 53 % nach selbstfinanziertem Kauf der Bumotec SA, Gewinnausschüttung von CHF 1.80 je Aktie (+ 50 %) als verrechnungssteuerfreie Ausschüttung aus Kapitaleinlagen, Erweiterung der Geschäftsleitung durch Jean-Daniel Isoz als Leiter der neuen, Business Unit 4 (Bumotec und SIP)

Höherer Auftragseingang und Umsatz

Die Starrag Group, ein technologisch weltweit führender Hersteller von Präzisions-
Werkzeugmaschinen, erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Auftragseingang von 364 Mio. CHF
oder 4.6 % mehr als im Vorjahr. Akquisitions- und währungsbereinigt lag der Bestellungseingang
um 3.6 % tiefer als 2011, dies allerdings nach einer ausserordentlich hohen organischen Steigerung
von 18 % im Vorjahr und bei einer vom deutschen Branchenverband VDW kommunizierten
Abschwächung des Auftragseingangs um 13 %. Wegen der Verschiebung zugesagter Bestellungen
in das Jahr 2013 fiel der Auftragseingang im vierten Quartal unterdurchschnittlich aus. Die
dadurch verstärkte Projektpipeline lässt eine positive Entwicklung der Neuaufträge im ersten Halbjahr
style="font-size: small;">2013 erwarten.

Der Umsatz 2012 lag mit 384 Mio. CHF um 8.3 % höher als im Vorjahr. Unter Berücksichtigung
des Akquisitions- und Währungseinflusses resultierte ein Umsatzerlös auf dem Niveau von 2011.

Deutlich mehr Bestellungen aus Nordamerika

Zum höheren Auftragseingang trug in erster Linie die Marktregion Nordamerika bei. Zu verdanken
war dies dem Wiederaufschwung des zivilen Flugzeugbaus und der Rückverlagerung (Reshoring)
der Produktion grosser Bauteile aus Asien. Auch in Asien verbuchte die Gruppe mehr Bestellungen,
wobei das Wachstum von allen vier Zielmärkten getragen war. In Europa lag der Auftragseingang
auf dem Niveau des Vorjahres bei einer geografischen Verschiebung von den west- zu den
small;">osteuropäischen Märkten.

Unterschiedliche Entwicklung nach Zielmärkten

Der Geschäftsgang im Bereich Aerospace verlief angesichts staatlicher Sparbemühungen im militärischen
Segment unbefriedigend, während sich der zivile Bereich durch Wachstum auszeichnete.
Daraus resultierte eine deutliche Akzentverschiebung hin zum zivilen Sektor. Im Zielmarkt Energy
wirkte sich die Verunsicherung über den zukünftigen Energiemix erwartungsgemäss lähmend aus,
weshalb im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Bestellungen verbucht wurden. Erfreulich entwickelte
sich dagegen der Auftragseingang im Bereich Transport, wo die Zunahme relativ breit
abgestützt war. Auch im Zielmarkt Industrial konnte die Starrag Group vor allem dank der Akquisition
style="font-size: small;">der Bumotec deutlich zulegen, wobei das angestammte Geschäft in etwa das Vorjahresniveau
erreichte.

Höhere Ertragskraft

Mit einem EBIT von 21.7 Mio. CH oder 14 % mehr als im Vorjahr erzielte die Gruppe eine operative
Marge von 5.7 % (Vorjahr 5.4 %). Diese Ergebnisverbesserung ist Resultat der konsequenten
Kostenbewirtschaftung, eines höheren Volumens und der Akquisition von Bumotec. Unter dem
Strich ergab sich für 2012 ein um 26 % höherer Reingewinn von 13.6 Mio. CHF (CHF 4.00 je
Aktie). Der Anstieg wurde hauptsächlich dank des deutlich verbesserten Betriebsergebnisses, aber
auch als Folge einer tieferen Steuerquote realisiert.

Solide Finanzierung

Mit einer praktisch unveränderten Eigenkapitalquote von 53 % stand die Starrag Group auch 2012
auf soliden Beinen. Der Free Cashflow verharrte bei erhöhten Investitionen auf hohen 10.2 Mio.
CHF. Mit 24.9 Mio. CHF blieb die Nettoliquidität trotz der selbstfinanzierten Akquisition von Bumotec
auf hohem Niveau.

Die Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte bewegten sich unverändert auf hohem Niveau.
Im Berichtsjahr wurden 29 Mio. CHF oder 7.5 Umsatzprozente für die Entwicklung innovativer Produkte
und Prozesse oder für die kundenspezifische Weiterentwicklung eingesetzt.

Neue Perspektiven mit Bumotec

Die Ende Mai 2012 akquirierte Bumotec SA nimmt vor allem im Bereich Uhren und Schmuck, aber
style="font-size: small;">auch in der Medizinaltechnik für Implantate und chirurgische Instrumente eine solide Marktstellung
ein. Diese für die Starrag Group neuen Absatzmärkte stellen eine ebenso substantielle wie attraktive
Ergänzung des angestammten Zielmarkts Industrial dar. Profitieren wird auch der Bereich Aerospace.
Bereits im Berichtsjahr konnte Bumotec von der lokalen Präsenz der Starrag Group in
den verschiedenen Marktregionen aktiv profitieren.

Integration von Dörries Scharmann trägt Früchte

Die im Lauf des Berichtsjahres vollständig abgeschlossene Integration der Anfang 2011 akquirierten
Dörries Scharmann Gruppe beginnt sich spürbar auszuzahlen. Die gemeinsame Verkaufs- und
Serviceorganisation äussert sich vor allem auf den aussereuropäischen Märkten dank der erweiterten
technischen Kompetenz vor Ort und schnelleren Reaktionszeiten auf Marktveränderungen in
einem noch schlagkräftigeren Auftritt. Auch in der zusammengeführten Beschaffung von Komponenten
und Dienstleistungen konnten erste Früchte geerntet werden; aufgrund der langen Durchlaufzeiten
werden die Resultate aber zum grossen Teil erst ab 2013 und später ergebniswirksam.

Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Wirtschaftliches

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe282/19879/web/Foto_Lang_Otto.jpgLösungen für eine produktive Zerspanung
Walter fehlte diesmal auf der Ausstellerliste der EMO. Otto Lang, Markt Manager Walter Austria verrät, welchen Anforderungen sich der Werkzeugspezialist aktuell stellen muss und welche Rolle Themen wie Digitalisierung bzw. neue Werkstoffe bei Walter spielen.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren