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HELLER Automotive Dialog 2007.

: Heller


Nach der gelungenen Premiere des ersten HELLER Automotive Dialog im Juli vergangenen Jahres gab es am 15. und 16. November für die Produktionsfachleute aus der Automobilindustrie eine Neuauflage der erfolgreichen Hausausstellung am Standort Nürtingen.

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Nach der gelungenen Premiere des ersten HELLER Automotive Dialog im Juli vergangenen Jahres gab es am 15. und 16. November für die Produktionsfachleute aus der Automobilindustrie eine Neuauflage der erfolgreichen Hausausstellung am Standort Nürtingen.

Nach der gelungenen Premiere des ersten HELLER Automotive Dialog im Juli vergangenen Jahres gab es am 15. und 16. November für die Produktionsfachleute aus der Automobilindustrie eine Neuauflage der erfolgreichen Hausausstellung am Standort Nürtingen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Impulsreferate und Gespräche über ganzheitliche Fertigungslösungen auf Basis des neuen Produkt- und Leistungsspektrums des Geschäftsfelds HELLER Automotive. Besonders die Weiterentwicklungen der revolutionären ModuleLine-Baureihe und die neue Kurbelwellen-Fräsmaschine RFK 15 mit integriertem Ladesystem gaben Anlass für einen Besuch vor Ort.

Mit umfassenden Beratungsleistungen und innovativen Systemlösungen präsentiert sich seit über einem Jahr das Geschäftsfeld HELLER Automotive den Kunden aus der Automobilindustrie. Schwerpunkt der Neuausrichtung sind Produktionsanlagen, die durch ihre Flexibilität in Zeiten unsicherer Vorhersagen und kurzfristiger Aufträge mehr Investitionssicherheit geben sollen. Robuste Prozessmodule mit einer hohen Verfügbarkeit sorgen für Produktivität und sichern damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der Anlage über den gesamten Lebenszyklus. Der Betreiber der Anlage erhofft sich davon eine Optimierung der Kosten pro Bauteil.

ModuleLine
setzt neue Maßstäbe

Zentraler Baustein für die Fertigung kubischer Bauteile insbesondere im PKW-Bereich ist die HELLER ModuleLine. Sie wurde mit dem Ziel entwickelt, Flexibilität und Produktivität in der Serienfertigung unter Kostengesichtspunkten in Einklang zu bringen. Dank modularem Aufbau und einfacher Skalierbarkeit präsentiert sich der ModuleLine-Baukasten als ideale Lösung für sich verändernde Marktanforderungen. Alle Bearbeitungsmodule sind deshalb grundsätzlich sowohl als Stand-Alone-Lösungen, als auch innerhalb von Systemen nutzbar. Durch Nutzung unterschiedlicher Verkettungsoptionen wie Ladeportale, Roboter o.ä. lässt sich eine Anlage dennoch jederzeit bis zum vollautomatisierten ModuleLineSystem MLS ausbauen.
Für den Betreiber einer Anlage bietet dieses Baukonzept entscheidende Vorteile: bei einen typischen Serienanlauf von der Prototypenfertigung über die so genannte „Ramp-Up“ Phase bis hin zur Endausbaustufe kann die Anlage entsprechend mitwachsen. So wird immer nur soviel in die Fertigungslösung investiert, wie aktuell benötigt wird. Das Baukastensystem bietet aber nicht nur Kostenvorteile, sondern auch klare Zeiteinsparungen: schon nach der Inbetriebnahme einzelner Standard- und Prozessmodule kann eine Kleinserienfertigung nach dem Werkstattprinzip über eine manuelle Beladung der Maschinen begonnen werden. Mit zunehmendem Stückzahlbedarf wächst dann auch die Zahl der Module und der Automatisierungsgrad des Systems: von der Beladung mittels Roboter bis hin zum hochflexiblen Fertigungssystem.

Ein Konzept für alle

Bei der Beladung der ModuleLine-Module hat der Kunde deshalb ab sofort die Wahl zwischen drei verschiedenen Lösungen. ModuleLineManual MLM nennt HELLER die kostengünstige manuelle Beladung über den Bediener mit Hilfe von Rollenbändern. Diese Variante entstand letztlich auch auf Initiative einiger Kunden mit dem Wunsch, die ModuleLine in Märkten mit niedrigen Personalkosten wirtschaftlich einzusetzen. ModuleLineAutomated MLA steht für die automatisierte Beladung mittels Roboter oder Gantry. Hier steht die Produktivität bei großen Stückzahlen im Vordergrund, optimiert auf ein festgelegtes Teilespektrum. Je nach Anzahl der Prozessmodule und deren Arbeitsfolge kommen hier stationäre oder fahrbare Roboter sowie Portallader zum Einsatz. Die Bezeichnung ModuleLineSystem MLS steht ab sofort für die Beladungsvariante mittels bodengestütztem Automationssystem MHS. Diese bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr vorgestellte Lösung bietet größte Flexibilität hinsichtlich Typenvielfalt und Teilemix. Ob Werkstück- oder Werkzeugtransport, der zentrale Fahrschlitten erlaubt eine systemgesteuerte Beladung der einzelnen Module je nach Bedarf. Auf dem Automotive Dialog 2007 hat HELLER den Besuchern alle drei Varianten im direkten Vergleich gezeigt. Neben einer manuellen Arbeitsstation (MC 20 mit Rollenband) und einer Roboterzelle (MC 10 mit fahrendem Roboter und Werkstückspeichersystem) hat auch ein ModuleLineSystem (MC 10 und MC 200 mit Automationssystem MHS) im Dauerbetrieb gearbeitet. Die Gegenüberstellung hat eindrucksvoll die vielfältigen Möglichkeiten gezeigt, die sich mit den verschiedenen Bausteinen der HELLER ModuleLine umsetzen lassen.

MCT 10: Neues Bearbeitungsmodul mit zwei Fahrständern

Für hohe Produktivitätsanforderungen bieten die beiden Standardmodule MC 10 und MC 20 ein hohes Maß an Prozesssicherheit. Viele Bearbeitungsaufgaben lassen sich hiermit auch in der Großserienfertigung äußerst zuverlässig erfüllen. Für die Schwerzerspanung steht mit der MC 200 ein weiteres Prozessmodul zur Verfügung. Für Bearbeitungen, die bisher auf Sondermaschinen beschränkt waren, können die Kunden auf die Module MP 200 und MPC 200 zurückgreifen. Ausgerüstet mit Bohrkopfwechsler und festen Werkzeugen lassen sich damit auch anspruchvollste Qualitätsanforderungen erfüllen. Wer sich für das relativ neue Bearbeitungsmodul MCT 10 interessiert, der konnte auf der Hausausstellung bei einem Rundgang durch die Endmontage im Werk 2 eine Anlage im Aufbau unter die Lupe nehmen. Das mit zwei unabhängigen Fahrständern ausgerüstete Modell spart Nebenzeiten und bietet innerhalb einer verketteten Anlage die Möglichkeit, auf der gegenüber zwei MC 10 um 40% reduzierten Grundfläche die entsprechende Produktion zu realisieren.

Neue Maschine für die Kurbelwellenbearbeitung

Ein weiterer Schwerpunkt des Geschäftsfeldes HELLER Automotive sind Maschinen und Anlagen für die Bearbeitung von Kurbel- und Nockenwellen. Das Besondere dabei: bei der Bearbeitung müssen die unterschiedlichsten Technologien in vielen Kombinationen eingesetzt werden. HELLER verfügt als einer der wenigen Hersteller weltweit über umfangreiche Erfahrung in der gesamten Prozesskette. Auch hier liefert HELLER seine leistungsfähigen Sondermaschinen je nach Anforderung als Stand-Alone-Lösung oder als verkettete Anlage innerhalb einer kompletten Fertigungslinie. Im Rahmen der Hausausstellung hat HELLER die brandneue RFK 15 gezeigt, ausgerüstet mit einem extrem Platz sparenden Portallader für die Overhead-Beladung. Mit dieser Maschine rundet HELLER das Modellspektrum im Bereich Außenfräsmaschinen ab und bietet nunmehr neben der RFK 30, RFK 300 und RFK 20 eine weitere Baugröße an. Während sich die RFK15 dem Besucher als Stand-Alone-Lösung präsentiert hat, zeigte HELLER in direkter Nachbarschaft auch den Prozessablauf über Einzelmaschinen innerhalb einer kompletten Roughend-Fertigungslinie. Vier HELLER Maschinen ergänzen sich hier bei der Fertigung von Kurbelwellen. Ein Bearbeitungszentrum vom Typ MCi16.1 sorgt für die notwendige Bearbeitung der Wellenenden, gefolgt von einer RFK20 Aussenfräsmaschine zum Vorschruppen aller Lager und Wangenflächen, einem Dreh-Strehlzentrum DRZ20 zum Schlichten aller konzentrischen Durchmesser sowie einer weiteren RFK20 zum Schlichten der Hublager.

Wer allerdings nicht die HELLER Maschinentechnik, sondern eher das Managementdenken von heute auf den Prüfstand stellen möchte, der konnte am Donnerstag abend um 20h beim Vortrag des erfolgreichen „Musterbrechers“ Dr. Stefan Kaduk ebenso mit zahlreichen neuen Impulsen rechnen.

Für HELLER war der zweite Automotive Dialog ein voller Erfolg. Über 120 Kunden aus dem internationalen Automobil- und Zulieferbereich haben sich ausführlich über zukunftsorientierte Fertigungslösungen und flexible Konzepte informiert. Im gemeinsamen Dialog wurden aktuelle Trends und Kompetenz-Leistungen von HELLER diskutiert und analysiert. Danach war man sich
einig: diese Form des Dialogs muss fortgeführt werden. Denn eines ist sicher. Nur wer im Gespräch bleibt, kann erfolgreich sein.

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