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HEC-Bearbeitungszentren zur 5-Achsbearbeitung

: Starrag Group


StarragHeckert hat nicht nur den richtigen Dreh, sondern auch den optimalen Schwenk raus: Eine neue, optimale Dreh-Schwenk-Einrichtung für HEC-Bearbeitungszentren senkt die Stückzeiten und erhöht die Bearbeitungsgenauigkeit.

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Kennzeichen X5: Die Ausstattung eines Bearbeitungszentrums der HEC-Serie mit Wiegentisch lohnt sich beispielsweise für Job-Shops, die im wechselnden Betrieb Vierachs- und Fünfachs-Bearbeitung auf einer Maschine durchführen.

Kennzeichen X5: Die Ausstattung eines Bearbeitungszentrums der HEC-Serie mit...

Es handelt sich oft nur um einen kleinen Zusatz bei der Typbezeichnung und schon weiß jeder Auto-Kenner: das ist nicht die Otto-Normal-Ausführung. Mit Extras wie Turbo-Diesel kann ein Werkzeugmaschinenhersteller nicht aufwarten, aber mit produktiven Spezialitäten: Die StarragHeckert GmbH weist mit der Bezeichnung X5 bei seinen Bearbeitungszentren des Typs HEC 500, 630 und 800 Athletic darauf hin, dass diese Werkzeugmaschinen einen Wiegentisch besitzen.

Diese mittlere Baureihe ist für ein breites Einsatz- und Anwendungsgebiet in allen Bereichen der Metallverarbeitung ausgelegt. Der so genannte Wiegentisch, eine kombinierte NC-Dreh-Schwenk-Einheit, erweitert die Maschinen zu echten 5-Achs-Zentren. Die Anforderung stammt von den Anwendern. „Es kam immer mehr die Forderung auf, auch raumschräge Flächen und Bohrungen in einer Aufspannung mit zu bearbeiten“, erklärt Produktmanager DI Christoph Lindner. „Eine Möglichkeit besteht darin, das Werkstück zu drehen und zu schwenken.“

Der richtige Dreh-Schwenk

Für diese Lösung spreche der stabile und sehr steife Aufbau, der für eine sehr hohe Genauigkeit sorge. So beträgt die Positionsunsicherheit der Schwenkachse (A) nur neun Winkelsekunden (entspricht 0,0025°). Durch Überlagerung der Schwenk- und der Drehbewegung entfällt außerdem die Achsinterpolation beim Bearbeiten. Das Einhalten der Sollwerte überprüfen integrierte, direkte Absolutmesssysteme. Für hohe Stabilität sorgt die beidseitige Lagerung und Klemmung der Schwenkachse. Der Wiegentisch kann daher mühelos
die großen Zerspanungsleistungen und Vorschubkräfte der Maschinen aufnehmen.

Die Dreh-Schwenk-Einheit (Anm.: in Trunnion-Bauweise) ist eine Eigenentwicklung, die ein Zulieferer montiert, der sonst auch die Drehtische für die HEC-Baureihe herstellt. Das Extra lohnt sich beispielsweise für Job-Shops, die im wechselnden Betrieb Vierachs- und Fünfachs-Bearbeitung auf einer Maschine durchführen.

Ganz schnell amortisiert

Als ein typisches Beispiel bezeichnet der Ingenieur einen V-Motor, bei dem der Anwender die Zylinderkopfflächen fräsen und schräg bohren muss. „Bei einer üblichen 4-Achs-Maschine müsste er sich dazu zwei verschiedene Vorrichtungen zulegen“, erklärt Lindner. „Unsere Dreh-Schwenk-Einheit amortisiert sich dagegen bei derartigen Einsatzfällen wegen der Endbearbeitung in einer Aufspannung relativ schnell. Es handelt sich um eine serienmäßige Option aus unserem Standardbaukasten, die sich aber nicht nachrüsten lässt.“

Doch auch die Extras gibt es für den Fall der Fälle als Sonderausführung: So erhielt beispielsweise Westfalia eine Dreh-Schwenk-Einheit mit einem größeren Schwenkbereich (Erweiterung von -45° bis +91° auf -45° bis +181°), um die beim Zerspanen von schüsselförmigen Trommeln nötigen Kühlschmiermittel ausgießen zu können.
Kennzeichen X5: Die Ausstattung eines Bearbeitungszentrums der HEC-Serie mit Wiegentisch lohnt sich beispielsweise für Job-Shops, die im wechselnden Betrieb Vierachs- und Fünfachs-Bearbeitung auf einer Maschine durchführen.
StarragHeckert-HEC 630 X5: Stabiler und steifer Aufbau – die solide Ausführung der Dreh-Schwenk-Einheit sorgt für eine sehr hohe Genauigkeit. So beträgt die Positionsunsicherheit der Schwenkachse (A) nur neun Winkelsekunden.
StarragHeckert-HEC 630 X5: Stabiler und steifer Aufbau – die solide Ausführung der Dreh-Schwenk-Einheit sorgt für eine sehr hohe Genauigkeit. So beträgt die Positionsunsicherheit der Schwenkachse (A) nur neun Winkelsekunden.


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