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Gewindebearbeitung um 80 Pronzent schneller

: Vargus


Mit den mehrschneidigen und mehrzahnigen Gewindefräsern der Reihe MiTM von VARGUS hat ein Hersteller für Gasarmaturen seine Fertigung umfassend optimiert und die Gewindebearbeitung von 15 auf drei Minuten reduziert.

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Bisher drehte das Unternehmen konische Innen-Gewinde nach DIN 477 27,4 mm x 1,811 mm in Gasventilgehäusen sowie Schlauch- und Rohleitungsfittings. Diese bestehen aus einer gasdichten, korrosionsfesten Stahllegierung. Bei radialer Zustellung und 60 m/min Schnittgeschwindigkeit waren bis zu 35 Durchgänge mit dem Drehwerkzeug erforderlich. Das dauerte für ein komplettes, 25 mm tiefes Gewinde zehn Minuten. Mehrfach mussten die Maschinenbediener den Drehprozess unterbrechen, um lange Wirrspäne zu entfernen. Zwischen Drehwerkzeug und Werkstück eingeklemmte Späne verursachten häufig Ausbrüche an den Wendeschneidplatten und schlechte Oberflächen an den Gewindespitzen und -flanken. Nach nur etwa 15 Gewinden waren die Schneiden verschlissen und mussten gewechselt werden.

Gewindefräswerkzeug MiTM25 überzeugt

Wesentlich produktiver fertigt man inzwischen die konischen Gasgewinde durch Fräsen mit einem Gewindefräswerkzeug MiTM25. Es ist mit zwei mehrzahnigen Gewindeschneidplatten aus der Hartmetallsorte VTX bestückt. In nur zwei Durchgängen bearbeitet das Fräswerkzeuge bei 50 m/min Schnittgeschwindigkeit und 0,04 mm Zahnvorschub das konische Gewinde fertig. Dabei entstehen unabhängig vom bearbeiteten Werkstoff kleine, kurze Späne. Diese führt die extern zugeführte Kühlemulsion problemlos aus dem Eingriffsbereich der Schneiden ab. Für ein komplettes Gewinde dauert der Fräsvorgang nur mehr knapp drei min. Mit einem Satz Gewinde-Schneidplatten R25128.8W lassen sich mehr als 500 Werkstücke bearbeiten. Bis zur deutlich erkennbaren Verschleißgrenze der Wendeschneidplatten fertigt das Gewindefräswerkzeug stets Gewinde mit hervorragenden Oberflächen an den Gewindeflanken und einwandfreien Gewindespitzen. Somit hat der Armaturenhersteller mit den Gewindefräswerkzeugen MiTM und der von VARGUS entwickelten Frässtrategie mehrere signifikante Verbesserungen
verwirklicht. Zum einen hat er durch Kürzung der Bearbeitungszeit auf ein etwa ein drittel der ehemaligen Zeit die Produktivität erheblich erhöht. Zum weiteren hat er die Prozesssicherheit und die Qualität erheblich verbessert.

Vielzahl an Anwendungen möglich

Die hochproduktiven, mehrzahnigen Gewindefräswerkzeuge der Reihe MiTM von VARGUS gibt es für nahezu alle üblichen, zylindrischen und konischen Standard-Befestigungs- und Rohrgewinde nach ISO bzw. ANSI mit Monoblock-Grundkörper sowie - bei größeren Durchmessern - als Aufsteck-Fräser. Für eine Vielzahl an Werkstoffen stehen beschichtete Hartmetall-Wendeschneidplatten zur Verfügung. Für Sondergewinde realisiert VARGUS innerhalb kürzester Zeiten die erforderlichen Wendeschneidplatten und Werkzeug-Grundkörper."Das Erfolgsgeheimnis von VARGUS besteht in den hohen Investitionen für Entwicklung und Konstruktion. Forschung & Entwicklung bildet seit 50 Jahren das Herz unseres Unternehmens. Wir investieren fortlaufend in unser R&D-Zentrum. Dort entwickeln junge Ingenieure und Techniker neue Produkte und testen diese in Übereinstimmung mit Kundenforderungen. Damit sichern wir unsere derzeitige und vor allem künftige Marktposition”, betont Harry Ehrenberg, Präsident der VARGUS abschließend.



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Gewindefräser

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