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Digital einsetzbare Feinbohrwerkzeuge

: Kennametal


Kennametal stellt eine neue Reihe von digital einsetzbaren Feinbohrwerkzeugen vor, die die Präzisionseinstellung erleichtern und damit effizientere, wiederholgenauere sowie präzisere Bohrungen ermöglichen. Das eBore Feinbohrsystem deckt einen Durchmesserbereich von 6,0 bis 1.020 mm ab und kann mit einer Digitalanzeige verwendet werden, welche die Präzisionseinstellung des Werkzeugs vereinfacht.

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Mit der Digitalanzeige des neuen eBore Feinbohrsystems von Kennametal kann das Werkzeug zuverlässig mit einer Genauigkeit von zwei Mikrometern eingestellt werden.

Mit der Digitalanzeige des neuen eBore Feinbohrsystems von Kennametal kann das...

„Bei vielen Werkstücken ist das Feinbohren der letzte Bearbeitungsschritt. Ein kleiner Fehler kann dazu führen, dass das Teil zu Ausschuss wird. Mit dem eBore Feinbohrsystem ist Schluss mit dem bislang üblichen ‚Striche-Zählen‘ beim Einstellen des Feinbohrwerkzeugs. Dadurch können kostspielige Fehler vermieden werden“, erklärt Marcus Paul, Global Product Manager bei Kennametal. „Wir haben festgestellt, dass das neue Feinbohrsystem dank seiner Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit bei den Anwendern gut ankommt. Und da ein und dieselbe eBore-Digitalanzeige für mehrere Werkzeugtypen auf verschiedenen Maschinen verwendet werden kann, sinken auch die Werkzeugkosten.“

Auf zwei Mikrometer genau

Das digitale eBore Feinbohrsystem vereinfacht das Einbringen eng tolerierter Bohrungen. Denn mit dem neuen Werkzeug muss nicht mehr umständlich mitgezählt werden, wie weit die Einstellschraube gedreht wurde. Die neuen Werkzeuge können auf zwei Mikrometer genau eingestellt werden, anhand einer gegen Späne und Kühlmittel unempfindlichen Glasskala kann die Veränderung der Bohrstange genau nachverfolgt werden. Der Bediener muss lediglich das Digitaldisplay einrasten lassen und den Bohrkopf mittels Einstellschraube justieren – und schon kann mit der Bearbeitung begonnen werden.

Benutzerfreundlich

Kommt das neue eBore Feinbohrsystem zum Einsatz, muss der Bediener zur Präzisionseinstellung des Werkzeugs weder den Bohrkopf aus der Spindel nehmen, noch die Einstellstriche zählen oder Notizen zu den Einstellungen vornehmen. Da die Feststellschraube nicht mehr von Hand festgezogen werden muss, wird ausgeschlossen,
dass der Werkzeugkopf durch zu festes Anziehen überdreht wird. Testschnitte und das schrittweise Herantasten entfallen. Dadurch werden Ausschuss und Stillstandzeiten reduziert, das Einrichten geht schneller. Nach 30 Sekunden schaltet sich das Gerät automatisch ab. Dadurch können mit einer Batterie mehr als 5.000 Einstellungen vorgenommen werden. Und falls der Bediener vergessen sollte, die Digitalanzeige vor dem Einschalten der Spindel vom Bohrkopf zu entfernen, gibt ein Kugel- und Federklemmmechanismus die Digitalanzeige bei 500 U/min. automatisch frei. Dadurch werden Verletzungen vermieden.

Unterschiedliche Ausführungen

Das eBore-System ist in vier Ausführungen erhältlich. Alle verfügen über innere Kühlmittelzufuhr, jede deckt einen unterschiedlichen Durchmesserbereich ab: eBore Universal für einen Durchmesserbereich von 6,0 bis 152 mm, eBore Feinbohrsystem für einen Durchmesserbereich von 20 bis 205 mm, eBore Brückenwerkzeuge für die Schlichtbearbeitung für einen Durchmesserbereich von 200 bis 1.020 mm, eBore Twin Cutter für die Schruppbearbeitung für einen Durchmesserbereich von 19,5 bis 1.020 mm. Das eBore-System wird standardmäßig mit KM-Schnellwechselsystem geliefert und kann leicht an HSK-, PSC-, KM4X- und Spindeln mit Steilkegelaufnahme adaptiert werden.

Mit der Digitalanzeige des neuen eBore Feinbohrsystems von Kennametal kann das Werkzeug zuverlässig mit einer Genauigkeit von zwei Mikrometern eingestellt werden.
Die unterschiedlichen eBore-Systeme von links nach rechts: eBore Universal, eBore Feinbohrsystem, eBore Brückenwerkzeuge, eBore Twin Cutter.
eBore Universal bietet mehrere Konfigurationen und einen großen Durchmesser- und Bohrtiefenbereich. Die Digitalanzeige des eBore-Systems ermöglicht eine präzise Einstellung an der Spindel, wodurch sich die Einrichtzeit verkürzt und Stillstandzeiten verringert werden.



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