Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Dank Flexibilität und richtiger CAM Software erfolgreich

: DP Technology


Vor ein paar Jahren wurde Gary Carter als neuer Mitarbeiter bei Quantum Components Ltd. die Aufgabe zugewiesen, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu erhöhen, indem er eine optimale CAM-Software mit Multitasking Fähigkeiten einführt. Unterstützt wurde er dabei von DP Technology – die in Österreich von der Pimpel GmbH vertreten wird – und der CAM Software ESPRIT.

DP-Technology_CADCAM6.jpg
Quantum Components hat eine große Veränderung durchgemacht – vom Arbeiten ohne CAM Software hin zu einer Software, welche die komplexen Dreh-/Fräsmaschinen wie beispielsweise die Citizen Drehzentren steuert.

Quantum Components hat eine große Veränderung durchgemacht – vom Arbeiten...

Als 2008 die weltweite Wirtschaftskrise ausbrach, wurde das Unternehmen Quantum Components – das bis dahin 100 Prozent seiner Programmierung an der Werkzeugmaschine ausführte – gezwungen, eine CAM Software einzuführen, um sich über Wasser halten zu können. Und Gary Carter suchte nach einem passenden CAM-Programm. „Es gibt Anfragen, für die wir jetzt ein Angebot abgeben können, weil wir heute in der Lage sind, das komplette Teil herzustellen“, erklärt Carter und beschreibt den praktischen Vorstoß hin zur Entscheidung, die Fertigung so vielseitig zu gestalten, um auf einem sich ändernden Markt mithalten zu können: „Wir konnten diese Teile nur mit einer CAM Software herstellen.“

ESPRIT als passende CAM Software

Um alle 28 CNC Werkzeugmaschinen bei Quantum mit einbeziehen zu können, musste Carter eine Software finden, welche die vielfältigen Leistungen, die der Firma zur Verfügung stehen, maximierte. Die Produktionslinie besteht aus Drehmaschinen, Fräsmaschinen und Fräs- Drehmaschinen – 13 Citizen Drehzentren, inkl. 10 Drehautomaten und drei CinCom FL32 Multitasking Maschinen, sieben Mazak Maschinen, sowie zwei Multitasking Drehzentren, einer QTN 200MS und einer QTN 250MS, sowie 8 Brother Fräsmaschinen.

„Das CAM System, das wir auswählten, musste zu jeder
DP-Technology_CADCAM5.jpg
unserer Maschinen passen und daher ist unsere Entscheidung auf ESPRIT® gefallen“, sagt Carter.

Die „grundlegende“ Veränderung

Nach der Software-Auswahl war es an der Zeit, das neue Programm den Mitarbeitern zu erklären, die damit arbeiten sollten. „Es war ein Abenteuer, weil die Leute hier Bedenken hatten“, erläutert Carter. „Sie waren skeptisch gegenüber der Änderung und diesem neuen Kollegen, der herkam und die neue Technologie einführte.“

Zwei Monate später war das 17-köpfige Team von Quantum über den „ersten Schock“ hinweg und in der Lage, den neuen Prozess anzunehmen. Ja, es waren Schulungen erforderlich, weil jedes Teammitglied andere Talente und Fähigkeiten mitbrachte. Dennoch – sobald das Team verstand, dass ESPRIT ihre Arbeit erleichterte und sicherstellte, dass neue Aufträge hereinkamen, waren die Bedenken gänzlich verschwunden.

Quantum hatte zuvor zwei Hauptkunden und stellte fünf einfache Haupt-Teile her, die das „Standbein“ des Unternehmens bildeten. Diese Kunden waren gezwungen, Kürzungen vorzunehmen – folglich verlor Quantum seine Haupteinnahmequellen. „Wir mussten hinausgehen und neue Kunden suchen“, berichtet Carter
DP-Technology_CADCAM8.jpg
Teile, die mittels ESPRIT CAM Software auf Dreh- bzw. Fräszentren hergestellt werden – wie z. B. die Isolierung eines Glasfaserkabels oder der Bestandteil eines Bremsengehäuses für das US-Militär sowie Bauteile für die Ölindustrie bzw. für die Energieindustrie.

Teile, die mittels ESPRIT CAM Software auf Dreh- bzw. Fräszentren hergestellt...

„und das war der Punkt, an dem ESPRIT uns geholfen hat.“

Kundenkreis erweitert

Seit Anfang 2009 hat Quantum 14 neue Kunden, mit einer großen Bandbreite an Bedürfnissen, akquiriert. Sie stellen jetzt u. a. Bauteile für die Ölindustrie, für die Energieindustrie, sowie Knochenschrauben für die Medizinbranche her, und haben gerade einen neuen Kunden in der Rüstungsindustrie gewonnen. „Die Geschäfte sind weitaus vielfältiger als früher“, sagt Carter.

Und das ist richtig so – denn Quantum hat früher Losgrößen von 10.000 Stück hergestellt. Jetzt werden Losgrößen von 15 bis 200 Stück gefertigt – passend zu mehr Kunden mit unterschiedlichen Bedürfnissen und komplexeren Anforderungen. „Ich denke, alle Unternehmen müssen sich den Bedürfnissen Ihrer Kunden anpassen und ich glaube nicht, dass das Unternehmen ohne ein CAM System überleben würde, denn mehr denn je, werden die Kundenteile komplexer“, erzählt Carter und nennt ein Beispiel: Die oben genannte Knochenschraube, die auf einem Citizen L-20 Drehzentrum hergestellt wird, ist auf der einen Seite mit einem Gewinde und auf der anderen Seite mit einer quadratischen Durchdringung versehen. Die Toleranzen dieses schwierigen Teils liegen bei 0,001 mm. „Die Schraube ist ein Teil, das nicht ohne CAM System ESPRIT hergestellt werden könnte“, so Carter.

Bearbeitungen ... sie ändern sich

„Die
DP-Technology_CADCAM9.jpg
Werkzeugbahn, die in ESPRIT erstellt wird, ermöglicht es, kleinere Schnitte in bestimmten Bereichen vorzunehmen und wir waren zuvor nicht in der Lage, solch eine detaillierte Werkzeugbahn zu berechnen“, erwähnt Carter. „Das ESPRIT Dialogfenster fragt, wie viel Material für die Nachbearbeitung in einem bestimmten Bereich belassen werden soll, und berechnet die Werkzeugbahn automatisch. Damit hat man mehr Kontrolle darüber, wohin das Werkzeug fährt und was es dort bearbeitet.“

Auch wenn es in der Vergangenheit kein Muss war, die Kontrolle durch eine CAM Software zu garantieren, ist es für diejenigen, die sich weiterentwickeln müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, inzwischen zur Notwendigkeit geworden. So wie der Maschinenbediener sich ändert, so ändert sich auch die Maschine und die Software, die dieses ermöglicht – mit dem Ziel einer verbesserten, schnelleren und effizienteren Produktion.

Im Laufe der Jahre hat der heute 41-jährige Carter, der sich selbst als „praktischen“ Typ bezeichnet, gesehen, wie sich die Welt der Bearbeitung verändert hat, um die neuen, aufkommenden Bedürfnisse zu erfüllen. „Mit der Einführung von Solid Modellierer habe ich bei den Auftraggebern einen Trend zu komplizierteren Teilen gesehen“, sagt er. „Ohne die Herstellung zu bedenken, erwarten viele, dass Lohnfertiger solche Teile erzeugen.“

Leistungsstärkste CAM Software – ESPRIT

Typischerweise
DP-Technology_CADCAM10.jpg
nimmt Quantum die Volumenmodelle seiner Kunden und importiert diese in ESPRIT – für die Bearbeitung mittels Simulation. „Für mich ist das Allerwichtigste, ein tatsächliches Teil auf dem Bildschirm zu sehen und davon überzeugt zu sein, dass der Maschinenbediener keine Probleme damit hat, wenn es zur Bearbeitung an die Werkstatt weitergegeben wird. Dies bedeutet Vertrauen in die CAM Programmierung.“

Mit ESPRIT ist Quantum jetzt in der Lage, seine Drehzentren sicher auszulasten, indem jetzt komplexe Bearbeitungen ausführbar sind, wo früher nur 2-Achs-Drehen möglich war. „Die Drehzentren sind wie Kraken – sie bieten so viele Bearbeitungsmöglichkeiten und führen somit verschiedene Arbeiten gleichzeitig aus“, sagt Carter.

Quantum führt jetzt dank des Einsatzes von ESPRITs leistungsstarken Fräs-, Dreh- und Simulationsfähigkeiten, die Bearbeitungen sicher auf einer einzigen Maschine durch, für die zuvor zwei Maschinen erforderlich waren – und kann so erheblich effizientere Produktionszeiten erzielen. „Was ich am meisten an ESPRIT schätze, ist die Unterstützung, die ich erhalte“, erfahren wir von Carter.

Citizen FL32 Multitasking Maschinen

Da in den Vereinigten Staaten derzeit nur wenige FL32 in Gebrauch sind, ist dies eine Maschine, mit welcher die meisten dort ansässigen Anwendungstechniker nicht vertraut sind. Quantum hat ESPRIT zum Teil aufgrund seiner Fähigkeit gekauft, diese komplexe Maschine zu programmieren, hat aber den Support
gebraucht, um einen zuverlässigen Postprozessor zu erstellen. „Es ist eine so einzigartige Maschine und keiner, mit dem ich gesprochen habe, war in der Lage einen Postprozessor für diesen Maschinentyp zu garantieren“, berichtet Carter. „DP Technology war in der Lage, diesen innerhalb weniger Stunden zu erstellen. Sie sind meine Helden.“
Quantum Components hat eine große Veränderung durchgemacht – vom Arbeiten ohne CAM Software hin zu einer Software, welche die komplexen Dreh-/Fräsmaschinen wie beispielsweise die Citizen Drehzentren steuert.
Teile, die mittels ESPRIT CAM Software auf Dreh- bzw. Fräszentren hergestellt werden – wie z. B. die Isolierung eines Glasfaserkabels oder der Bestandteil eines Bremsengehäuses für das US-Militär sowie Bauteile für die Ölindustrie bzw. für die Energieindustrie.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
CAM-Software

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe282/19879/web/Foto_Lang_Otto.jpgLösungen für eine produktive Zerspanung
Walter fehlte diesmal auf der Ausstellerliste der EMO. Otto Lang, Markt Manager Walter Austria verrät, welchen Anforderungen sich der Werkzeugspezialist aktuell stellen muss und welche Rolle Themen wie Digitalisierung bzw. neue Werkstoffe bei Walter spielen.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren