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Additive Verfahren effizient simulieren

: CGTech


Bereits seit 1988 gilt das Softwareprodukt VERICUT als der Industriestandard, wenn es um die Simulation, Verifikation und Optimierung von CNC-Maschinen geht. Das neue Additiv-Modul ermöglicht nun auch die Simulation von Laserstrahl-Auftragschweißen und anderen additiven Verfahren, die Material aufbauen. Dies gewährleistet den korrekten und kollisionsfreien Einsatz von additiven CNC-Anlagen.

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Neben dem Erkennen von Kollisionen zwischen Hybridmaschine und Additivteil bietet VERICUT auch eine realistische Darstellung von Materialaufbau und Maschinenteilen.

Neben dem Erkennen von Kollisionen zwischen Hybridmaschine und Additivteil bietet...

„Additive Herstellungsverfahren sind schier grenzenlos", so Phillip Block, VERICUT Marketing Manager DACH. „CGTech war schon immer zukunftsorientiert und deshalb war es für uns auch selbstverständlich, eine so innovative Technologie in VERICUT zu integrieren. Nur so können wir den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden, die in dem immer schneller wachsenden Markt der additiven Technologien tätig sind.“

Die neuen additiven Fertigungsfähigkeiten in VERICUT simulieren ebenfalls den Original NC-Code, der die CNC-Maschinen antreibt, so dass Unternehmen praktisch mit der Kombination von additiven und traditionellen, subtraktiven Materialabtragsverfahren experimentieren können, um optimale Hybrid-Produktionsmethoden zu ermitteln. „Das gibt unseren Kunden einen Wettbewerbsvorteil, um Produkte zu erstellen, anzupassen und/oder zu reparieren und dabei die aktuelle Produktionstechnologie neu zu definieren“, ergänzt Christian Breidenbach, Technischer Leiter der CGTech Deutschland GmbH.

Additiv-Modul

Durch das integrerte Additiv-Modul wird sowohl das Laser-Auftragschweißen als auch der detaillierte Materialaufbau simuliert. VERICUT liest Laserparameter und steuert die Laserleistung sowie Schutzgas- und Metallpulverfluss spezifisch für jeden Job/Materialtyp. „VERICUT erkennt Kollisionen zwischen der Maschine und dem Additivteil. Sogar Kollisionen beim Materialaufbau des Additivteils werden erkannt. So können mögliche Probleme bereits im Vorfeld
erkannt werden und das Investment in die teuren Hybridanlagen ist geschützt“, betont der Technische Leiter.

Durch die realistische Schweißpunktdarstellung bietet das VERICUT Additivmodell viel mehr als nur Materialaufbau: Jeder Tropfen enthält wertvolle Informationen über den Aufbau. Das spart Zeit bei der Suche nach Fehlern-, Hohlräumen oder fehlerhaft aufgetragenem Material, da die Ursache des Problems mit nur einem Klick aufgedeckt werden kann.

Das Additiv-Modul bietet eine echte Simulation des Materialaufbaus, der sich leicht vom Rohteil unterscheidet. Daher ist es für eine erfolgreiche additive Fertigung unerlässlich, dass man Schritt für Schritt sehen kann, wo jeder Schweißpunkt im Prozess platziert wird. Der Verifikationsprozess von VERICUT prüft bei allen 5-Achs-Fräs-, Dreh- und Additiv-Laser-Sinter-Prozessen, unabhängig von der Komplexität des Bearbeitungsprozesses, präzise auf Fehler.

Simualtion basiert auf NC-Code

Die Simulation basiert ebenfalls auf dem vom Postprozessor ausgegebenen NC-Code, der auch für herkömmliche CNC-Maschine verwendet wird. Dadurch kann der Anwender sicherstellen, dass die additiven Bearbeitungen mit den gesetzten Parametern korrekt funktionieren. „VERICUT kann jederzeit problemlos von additiver zu herkömmlicher Bearbeitung und auch wieder zurück wechseln“, so Breidenbach abschließend.


Neben dem Erkennen von Kollisionen zwischen Hybridmaschine und Additivteil bietet VERICUT auch eine realistische Darstellung von Materialaufbau und Maschinenteilen.
VERICUT überprüft die Laseraktivität, Leistung, den Materialauftrag und Gasfluss.


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