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µsamer Aufstieg an die Weltspitze

: Starrag Group


Es gibt Hersteller von Werkzeugmaschinen, die ab und an µm-Präzision bieten, und Produzenten von Anlagen, die oft µm-Qualität bieten. SIP aus Genf, mittlerweile ein Mitglied der Starrag Group, gilt dagegen seit 150 Jahren in der Werkzeugmaschinenbranche als gelebtes Beispiel für dauerhafte Präzision.

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„Ingenieure und Messtechniker aus aller Welt akzeptieren die Abkürzung SIP als eine Beschreibung einer Firma, die unübertroffene Beiträge für die Sphären der präzisen Bearbeitung und Messung gemacht hat“, lobt die englische Zeitschrift Machinist 1962 die damalige Société Genevoise d' Instruments de Physique beim Beitrag zum 100jährigen Bestehen.Der Firmenname deutet es an: Ursprünglich entstand SIP als Manufaktur für wissenschaftliche Instrumente. Folgerichtig waren es auch Wissenschaftler und Professoren, die 1862 in Genf die „société pour la construction d'instruments de physique“ gründeten. Das Ziel der beiden Professoren Auguste de la Rive und Marc Thury war jedoch nicht - wie vielleicht heute üblich – ein Spin-off zum Vermarkten akademischer Ideen. Dahinter steckte vielmehr ein Mangel der erstaunlichen Art: Obwohl Genf in der Mitte der 19ten Jahrhunderts ein Zentrum der Wissenschaft und Lehre war, vermissten Wissenschaftler eine kleine Fabrik, die wissenschaftliche Instrumente baute und reparierte. Aus dem Mangel entstand die SIP, in der Botanik-Professor und Physiklehrer Thury sofort eine Vielzahl von Instrumenten und Apparaten entwickelte, die bereits damals auf zehn Mikrometer exakt messen konnten. Bereits 1865 entstand eine Teilmaschine, die Messlineare auf wenige Mikrometer exakt unterteilte. Diese Produktionsanlagen waren rund ein halbes Jahrhundert später die Grundlagen für den Einstieg in den Bau von Werkzeugmaschinen: 1921 entstand die erste Lehrenbohrmaschine, die auf Mikrometer exakt bohrte und bei der Abweichungen mit Schrauben korrigiert wurden. Die präzise Bohrmaschine kam so gut an, dass SIP von ihr bis 1962 bereits 6000 weltweit verkauft. Zwar steigt das Unternehmen bereits 1951 in die NC-Technik ein, doch der Grundidee - Präzision durch solide Mechanik - halten die Genfer bis heute die Treue. „Wir sorgen von vorneherein dafür, dass keine Zugspannungen bei der Montage der Maschine entstehen. Erst, wenn wir die perfekte Geometrie erreicht haben, kümmern wir uns um Kompensation etwa durch Elektronik“, so Jean-Daniel Isoz, Directeur Productline SIPMittlerweile
gehört SIP zur Schweizer Starrag Group, deren anderen Gruppenmitglieder sehr gut zum Präzisionsgedanken der einstigen Messgeräte-Manufaktur von zwei Gelehrten passen. Stolz wären die Firmengründer sicherlich darauf, dass die SIP-Maschinen innerhalb des Portfolios der Gruppe heute als Top-Produkte für allerhöchste Qualitätsansprüche rangieren. An der Spitze befinden sich die SIP-Ultrahochpräzisionsmaschinen zum Lehrenbohren mit einer Präzision von weniger als 2,5 µm. Für eine Präzisionsbearbeitung von 2,5 bis 5,0 Mikrometer ausgelegt ist die neue SPC Serie SIP. Isoz: „Diese Zentren kommen beispielsweise infrage für die Komplettbearbeitung von präzisen Maschinenelementen für Verpackungs-, Textil- oder Werkzeugmaschinen.“ Die besondere Qualität der Superpräzisions-Bearbeitungsanlagen (Drehen, Fräsen und Schleifen) erzielen die Genfer nicht etwa mit Hilfe eigener Top-Maschinen, sondern manuell. So kommen auch in dieser Baureihe Führungen zum Einsatz, die ihren letzten Schliff per Handschaben erhalten.

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Werkzeugmaschinen

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